Ein Freund von mir besuchte in jungen, und kulinarisch betrachtet, noch unerfahrenen Jahren ein indisches Restaurant in London und antwortete auf die Frage: „Do you like it hot or very hot“ mit very hot please. Sehr schnell wurde ihm klar, dass mit dieser Frage nicht der Wärmegrad, sondern der Schärfegrad der Speise gemeint war – er machte beim erzählen dieser Anekdote auch noch Jahre danach ein schmerzvolles Gesicht. Selbiges müssen Sie im Besharam nicht befürchten. Gehuldigt wird hier zwar der indischen Küche, jedoch wurden viele Speisen so adaptiert, dass sie sich auch gut für den kalifornischen und damit wohl internationalen Gaumen eignen. Generell gilt es jedoch, den Schärfegrad, je nach eigener Empfindlichkeit, zu hinterfragen. Schön finden wir, dass dieses Restaurant aus einer Verbindung mit dem Minnesota Street Project hervorging. Letzteres ist ein sehr interessanter Zusammenschluss in San Francisco beheimateter Galeristen in einem älteren Industriegebäude. So darf man beiden Ausrichtungen unterstellen, dass das kreative Umsetzen erlernter, handwerklicher Künste zu sehr schönen bzw. genussvollen Ergebnissen führt. Heenas Ehemann Paresh berät Sie dann auch gerne bei der Wein- bzw. Getränkeauswahl, die hier auch gute Long-Drinks mit einschließt. So bleibt nur noch die Frage, ob Sie dieses Restaurant vor oder nach dem Rundgang durch die Galerien besuchen wollen.

Die „Lunchtime“ am Samstag und Sonntag ist „Brunchtime“ und die happy Hour fände jeweils von Dienstag bis Samstag zwischen 14.30 h und 17 h statt.

  • Adresse Besharam Restaurant
    1275 Minnesota Street
    US-San Francisco, CA 94108