Goldig (im Boettners) / €€

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Goldig – eine Namensgebung, die einige Interpretationen zulässt und werblich betrachtet wäre nicht jede davon vorteilhaft. “Mei goldig” – hätte einen positiven Unterton, jedoch auf eine Person bezogen selten in der Art, dass man dieser einen besonderen Respekt entgegen brächte. Goldig in jedem Fall die Zeiten, als das früher in diesen Räumlichkeiten situierte Restaurant Boettners zu Münchens Feinschmeckertempeln gehörte – lang ist es her. Nun, da die Räumlichkeiten von den früheren Betreiberinnen vom “Kleinen Kameel” übernommen wurden, haben sich diese erneut zu einer sehr schönen und kulinarisch respektablen Anlaufstelle entwickelt. Grundsätzlich italienisch geprägt, variiert die Ausrichtung der Küche etwas und konnte zudem das ansprechende Niveau der früheren Wirkungsstätte halten. Die Gastgeberinnen schweben aufmerksam und gut gelaunt durch das Restaurant und auch der sonstige Service ist tadellos. Der Raumgewinn verschafft dem Team nun mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Die sehr schönen Holztische bilden dabei einen wunderbaren Kontrast zur stuckverzierten Decke. Schön finden wir auch, dass es ein paar höhere Tische gibt, die sich auch für ein Gläschen zwischendurch eignen. Einzig der an einer Stelle gegebene Übergang zwischen den hohen und normalen Tischen ist unter Umständen, situationsbedingt, nicht immer glücklich. Dies schmälert jedoch unser positives Gesamturteil nicht im Geringsten.

Warme Küche bis 20:30 h.

hs 10.20

  • Adresse Goldig im Boettners
    Pfisterstraße 9
    GER-80331 München